Geschichte
Bereits mehr als ein Jahrhundert vor der Erbauung des Schlosses wurde Clontarf zu einem bedeuten
den Schauplatz der irischen Geschichte. Brian Boru, der High King of Ireland, und die berühmte Schlacht von Clontarf, die am 23. April 1014, dem Good Friday, stattfand, werden stets untrennbar mit der Gegend um Clontarf verbunden sein und eine zentrale Rolle in der Geschichte dieses Ortes spielen.
Als sich die Schlacht von Clontarf ereignete, war die Gegend um Clontarf dicht bewaldet und von einem Fluss durchzogen.
Dieser Fluss weist - wie viele andere Flüsse auch - heute einen völlig anderen Verlauf auf als früher, da beim Bau der Dubliner Stadtmauer viele Flüsse umgeleitet wurden.
Die Geschichte des Schlosses beginnt damit, dass Mael Morda, König von Leinster, ein Komplott gegen Brian Boru zu schmiedete. Mael Morda verbündete sich mit Sitric, dem Wikingerkönig von Dublin, der von den Wikingern der Orkney-Inseln und der Isle of Man unterstützt wurde. Brian Boru zog gegen sie in den Krieg, und es kam zur großen Schlacht von Clontarf, die mit dem Sieg von Borus Truppen endete. Am Abend des siegreichen Tages zog sich Boru zum Gebet in sein Zelt zurück, das von fünf seiner Gefolgsleute geschützt wurde. Eine kleine Gruppe von Wikingern, die auf ihrem Rückzug von der Schlacht durch ein Waldgebiet kam, das ganz in der Nähe des heutigen Schlosses lag, stieß auf das bewachte Zelt. Als ihnen bewusst wurde, wer sich in dem bewachten Zelt aufhielt, töteten sie zuerst die fünf Wächter und dann Brian Boru, der zu diesem Zeitpunkt 72 Jahre alt war.
1172 erbaute Adam de Phepoe oder Hugh de Lacy das Schloss als inneren Kreis einer Verteidigungsanlage, die Dublin schützen sollte.
Um ihren Glauben zu verteidigen, besetzten Luke Netherville von Corballis (nahe Donabate) und ein Heer von 12.000 Mann im Jahr 1641 Artane Castle und das zugehörige Dorf.
George, König von Clontarf, und damaliger Besitzer von Clontarf Castle beteiligte sich an dem Aufstand. Netherville und der König beschlagnahmten ein Schiff, von dem es hieß, dass es Waffen und Munition des Gegners geladen hatte. Nachdem sie die Waffen beschlagnahmt hatten, kehrten sie nach Swords zurück, wo sich viele der örtlichen Farmer und Fischer der Rebellenarmee von Netherville anschlossen.
Am 15. Dezember 1641 führte der Puritan Republic General, Sir Charles Coote, einen Trupp von Soldaten nach Clontarf, um die Machenschaften der Rebellen niederzuschlagen. Er fand den größten Teil der aus Waffen und Munition bestehenden Schiffsfracht in Clontarf Castle, dem Schloss von König George. Daraufhin wurde die damals astronomische Summe von 400,00 £ auf den Kopf des Königs ausgesetzt und das Schloss konfisziert. Anschließend marschierte Coote nach Swords, wo er Netherville und seine Rebellenarmee eine Niederlage beibrachte.
Am 14. August 1649 übertrug Oliver Cromwell das Gut an John Blackwell, der es seinerseits an John Vernon verkaufte, der der Quartermaster General in Cromwells-Armee hier in Irland war. Rund 300 Jahre blieb das Schloss im Familienbesitz der Vernons, getreu dem Wahlspruch der Familie "Vernon Semper Viret", was so viel bedeutet wie "Vernon hat stets geblüht". 1660 schließlich übertrug John Vernon das Schloss auf seinen Sohn Edward Vernon. Edward starb 1684, und eine seiner Schwestern übernahm das Schloss. 1695 beanspruchte Edwards Vetter ersten Grades, der ebenfalls den Namen John Vernon trug, das Schloss für sich. Das Gut ging 1698 durch einen Act of Parliament auf ihn über.
1835 war das ursprüngliche Gebäude nicht mehr sicher, weshalb man den berühmten irischen Architekten William Vetruvius Morrison damit beauftragte, das Gebäude zu untersuchen. Er stellte fest, dass das Problem durch das Wegsacken des Untergrundes entstand, weshalb das Gebäude abgerissen wurde. Anschließend baute man es wieder neu auf. 1837 wurde das Schloss in der Form fertiggestellt, in der wir es heute kennen. Als die männliche Linie der Vernons endete, gelangte das Gut über eine von John Vernons Nichten in den Besitz von George Oulton. JG Oulton übernahm das Vernon-Gut und wurde Präsident des Clontarf Kricket- und des Fußball-Vereins. Er hatte fünf Kinder, von denen zwei noch immer leben und heute in England ansässig sind. Am 17. April 1952 verstarb er und hinterließ das Schloss seinem Sohn Desmond Oulton, der es verkaufte, um Erbschaftssteuern und andere Schulden zu begleichen. Daraufhin stand das Gebäude eine Reihe von Jahren leer, bis es 1957 von Mrs. Egan erworben wurde. Sie verkaufte es in den 60er Jahren an Eddie und Gerry Regan.
Die Regans erweiterten das Schloss, um es als Veranstaltungsort für Hochzeiten sowie für Varieté- und Kabarettaufführungen zu nutzen, die sich damals immer größerer Beliebtheit erfreuten und das ganze Jahr über gegeben wurden. 1972 kauften Gerry und Carmel Houlihan das Schloss und machten daraus einen der besten Veranstaltungsorte für Varieté- und Kabarettshows in ganz Irland. Im April 1997 schließlich wurde die letzte Show aufgeführt. Im Juni 1998 erlebte das Schloss seine Neueröffnung als exquisites 4-Sterne-Hotel. 2006 wurde es für rund 10 Mio. € von Grund auf renoviert, was auch alle Zimmer, Konferenz- und Bankettsäle, das Restaurant und die Bars einschloss.
den Schauplatz der irischen Geschichte. Brian Boru, der High King of Ireland, und die berühmte Schlacht von Clontarf, die am 23. April 1014, dem Good Friday, stattfand, werden stets untrennbar mit der Gegend um Clontarf verbunden sein und eine zentrale Rolle in der Geschichte dieses Ortes spielen. Als sich die Schlacht von Clontarf ereignete, war die Gegend um Clontarf dicht bewaldet und von einem Fluss durchzogen.
Dieser Fluss weist - wie viele andere Flüsse auch - heute einen völlig anderen Verlauf auf als früher, da beim Bau der Dubliner Stadtmauer viele Flüsse umgeleitet wurden.Die Geschichte des Schlosses beginnt damit, dass Mael Morda, König von Leinster, ein Komplott gegen Brian Boru zu schmiedete. Mael Morda verbündete sich mit Sitric, dem Wikingerkönig von Dublin, der von den Wikingern der Orkney-Inseln und der Isle of Man unterstützt wurde. Brian Boru zog gegen sie in den Krieg, und es kam zur großen Schlacht von Clontarf, die mit dem Sieg von Borus Truppen endete. Am Abend des siegreichen Tages zog sich Boru zum Gebet in sein Zelt zurück, das von fünf seiner Gefolgsleute geschützt wurde. Eine kleine Gruppe von Wikingern, die auf ihrem Rückzug von der Schlacht durch ein Waldgebiet kam, das ganz in der Nähe des heutigen Schlosses lag, stieß auf das bewachte Zelt. Als ihnen bewusst wurde, wer sich in dem bewachten Zelt aufhielt, töteten sie zuerst die fünf Wächter und dann Brian Boru, der zu diesem Zeitpunkt 72 Jahre alt war.
1172 erbaute Adam de Phepoe oder Hugh de Lacy das Schloss als inneren Kreis einer Verteidigungsanlage, die Dublin schützen sollte.
Um ihren Glauben zu verteidigen, besetzten Luke Netherville von Corballis (nahe Donabate) und ein Heer von 12.000 Mann im Jahr 1641 Artane Castle und das zugehörige Dorf.
George, König von Clontarf, und damaliger Besitzer von Clontarf Castle beteiligte sich an dem Aufstand. Netherville und der König beschlagnahmten ein Schiff, von dem es hieß, dass es Waffen und Munition des Gegners geladen hatte. Nachdem sie die Waffen beschlagnahmt hatten, kehrten sie nach Swords zurück, wo sich viele der örtlichen Farmer und Fischer der Rebellenarmee von Netherville anschlossen.Am 15. Dezember 1641 führte der Puritan Republic General, Sir Charles Coote, einen Trupp von Soldaten nach Clontarf, um die Machenschaften der Rebellen niederzuschlagen. Er fand den größten Teil der aus Waffen und Munition bestehenden Schiffsfracht in Clontarf Castle, dem Schloss von König George. Daraufhin wurde die damals astronomische Summe von 400,00 £ auf den Kopf des Königs ausgesetzt und das Schloss konfisziert. Anschließend marschierte Coote nach Swords, wo er Netherville und seine Rebellenarmee eine Niederlage beibrachte.
Am 14. August 1649 übertrug Oliver Cromwell das Gut an John Blackwell, der es seinerseits an John Vernon verkaufte, der der Quartermaster General in Cromwells-Armee hier in Irland war. Rund 300 Jahre blieb das Schloss im Familienbesitz der Vernons, getreu dem Wahlspruch der Familie "Vernon Semper Viret", was so viel bedeutet wie "Vernon hat stets geblüht". 1660 schließlich übertrug John Vernon das Schloss auf seinen Sohn Edward Vernon. Edward starb 1684, und eine seiner Schwestern übernahm das Schloss. 1695 beanspruchte Edwards Vetter ersten Grades, der ebenfalls den Namen John Vernon trug, das Schloss für sich. Das Gut ging 1698 durch einen Act of Parliament auf ihn über.1835 war das ursprüngliche Gebäude nicht mehr sicher, weshalb man den berühmten irischen Architekten William Vetruvius Morrison damit beauftragte, das Gebäude zu untersuchen. Er stellte fest, dass das Problem durch das Wegsacken des Untergrundes entstand, weshalb das Gebäude abgerissen wurde. Anschließend baute man es wieder neu auf. 1837 wurde das Schloss in der Form fertiggestellt, in der wir es heute kennen. Als die männliche Linie der Vernons endete, gelangte das Gut über eine von John Vernons Nichten in den Besitz von George Oulton. JG Oulton übernahm das Vernon-Gut und wurde Präsident des Clontarf Kricket- und des Fußball-Vereins. Er hatte fünf Kinder, von denen zwei noch immer leben und heute in England ansässig sind. Am 17. April 1952 verstarb er und hinterließ das Schloss seinem Sohn Desmond Oulton, der es verkaufte, um Erbschaftssteuern und andere Schulden zu begleichen. Daraufhin stand das Gebäude eine Reihe von Jahren leer, bis es 1957 von Mrs. Egan erworben wurde. Sie verkaufte es in den 60er Jahren an Eddie und Gerry Regan.
Die Regans erweiterten das Schloss, um es als Veranstaltungsort für Hochzeiten sowie für Varieté- und Kabarettaufführungen zu nutzen, die sich damals immer größerer Beliebtheit erfreuten und das ganze Jahr über gegeben wurden. 1972 kauften Gerry und Carmel Houlihan das Schloss und machten daraus einen der besten Veranstaltungsorte für Varieté- und Kabarettshows in ganz Irland. Im April 1997 schließlich wurde die letzte Show aufgeführt. Im Juni 1998 erlebte das Schloss seine Neueröffnung als exquisites 4-Sterne-Hotel. 2006 wurde es für rund 10 Mio. € von Grund auf renoviert, was auch alle Zimmer, Konferenz- und Bankettsäle, das Restaurant und die Bars einschloss.




